Maraljagd in Kasachstan 2017

 

Informationen über die Jagd auf Maral

 

Maral ( Cervus elaphus sibiricus )

Maraljagd wird im Altai, Sajan und in Kasachstan vorwiegend als Trophäenjagd angeboten. Der Veranstalter ist dafür verantwortlich, daß in den angebotenen Revieren Hirsche der versprochenen Stärke wirklich ihre Fährte ziehen. Wie immer auf der Jagd heißt das aber nicht, daß schon der erste gesichtete Maral stark genug ist und ohne weiteres erlegt werden sollte. Man darf sich nicht durch den Führer verunsichern lassen und auf einen Hirsch abdrücken, wenn man selbst zu große Zweifel bezüglich Stärke und Alter hegt. In der Regel hat man 6 bis 8 Jagdtage zur Verfügung, was in einem guten Revier Zeit genug bedeutet, um an einen starken Maralhirsch  heranzukommen. Und wenn gar nichts klappen sollte, leisten die Veranstalter eine Rückerstattung des Trophäenpreises (preis für Jagdlizens) (bei der Vergleichbaren Wapitijagd in Nordamerika gibt es kein Geld zurück, falls dem Jäger der Erfolg versagt bleibt). Viele (und vor allem finanzielle) Enttäuschungen  kann man also noch vor der Jagdreise ausschalten, wenn man sich anhand zuverlässiger Quellen über das begehrte Wild, seine mögliche Stärke und sein Verbreitungsgebiet informiert. Das ist heute nicht mehr so schwer wie vor einpaar Jahren,  weil darüber viel geschrieben  und berichtet wird und eine Reihe von Jägern dort schon ihre eigenen Erfahrungen gemacht hat. Zurzeit kommen die stärksten und schwersten Marale aus dem Südosten Kasachstans (Gebiete Taldy – Kurgan im Dschungarischen Alatau – Gebirge). Ihre Trophäen liegen weit über denen der mongolischen Vertreter dieser Art.

 

Trophäen: Der Maral hat eine sehr geschätzte Trophäe, zurzeit vielleicht die begehrteste unter den westlichen Hirschjägern. Die Geweihstangen sind sehr dick, mit gewöhnlich nur sechs bis acht Enden, selten mehr, aber ohne Krone, was typisch für den Maral ist. Die Endsprossen liegen in einer Ebene. Maralgeweihe wiegen im Normalfall zwischen 8 und 13 Kilo, in Altei und Kasachstan erbeuteten Jagdgäste starke Marale mit Trophäen von mehr als 16 kg.

 

Verbreitung und Bestand: Der Maral lebt in Bergen des östlichen Tienschan, in den kasachischen Gebirgen Dschungar – Alatau, Tarbagatai und Saur Gebiergen, im Altei, im Salair – Rücken und Kusnezk – Alatau – Gebirge, im Sajan – Gebirge und seinen Vorbergen, sowie im Baikalgebiet. Auf dem Gebiet der GUS beläuft sich der Gesamtbestand von Maralhirsch  auf etwa 80 000 Stück.

 

Lebensraum: Maral lebt  vorwiegend im mittleren Teil des Waldgürtels, steigt aber  im Sommer bis zum alpin Zone. Grundsätzlich bevorzugen die alten Hirsche in den Bergen die höheren Regionen gegenüber Junghirschen und Kahlwild. Im Gebirge sind jahreszeitlich bedingte Wanderungen deutlich ausgeprägt:  Im Spätherbst in tiefere Lagen mit weniger Schnee und im Frühjahr oder Sommer höher in die Berge, wo die Mückenplage geringer ist. Die tägliche Wanderung innerhalb ihres Reviers kann bei den Maralen unterschiedlich ausfallen und zwischen einigen hundert Metern und bis zu 5 Kilometer liegen.

 

Brunft: Die Hauptbrunft vom Maralhirsch in fast allen ihren Gebieten von Kasachstan bis zum Sajan-Gebirge fällt normalerweise in die zweite Septemberhälfte. Die gesamte Brunft erstreckt sich von September bis Anfang Oktober. In dieser Zeit wird speziell mit dem Ruf Gejagt.

 

In Kasachstan: sind  Maralreviere sehr weitläufig. Die Trophäenqualität ist im Dschungar – Alatau – Gebirge sehr gut. Marale zwischen  10 bis 16 – 17 Kilogramm Geweihgewicht. Die Wildnisjagd mit der Maralpfeife in der Brunftzeit verläuft auch hier – wie oben beschrieben – ähnlich wie im Altai und Sajan Bergen. Die Jagd auf Maral wird ab Mitte September bis Mitte Oktober veranstaltet. Unterkunft findet man in Blockhütten,  Zeltlager oder Jurten. Gejagt wird mit Hilfe von Pferden oder per Fußpirsch im Gebirge auf 1.000 bis 2.500 Meter Höhe. Zusätzlich (oder als Kombination ) können Sibirische Rehböcke, Sibirischer Steinbock,   Wolf erbeutet werden.

 

Reiseablauf Maraljagd in Kasachstan 

 

Jagdreviere:380 km Südöstlich  von  Stadt Almaty

 

Zeitraum: 10.09 - 20.11.2011

  

1.Tag: Flug mit LH oder TK = Türkisch Airlines

     von BRD nach Almaty.

2.Tag: Fahrt mit Pkw ins Jagdrevier.

3. – 12. Tag:  Jagd auf Maral                        3. - 13. Tag: Jagd auf Maral + Steinbock

13 - 14.Tag:  zurück nach Almaty. Ausstellung der

Exportpapiere.Rückflug nach Hause-bei Maral Jagd.

14 - 15. Tag:   bei Maral + Steinbock Jagd

 

Unterkunft: Zeltlager, Jurte, Haus.           

Jagdart: Fußpirsch, werden Pferde eingesetzt.

Teilnehmer: 2 – 3 Jäger. 

 

Tourdauer: Maraljagd 14 Reisetage / 10 Jagdtage. Maral+Steinbock    15 Reisetage / 11 Jagdtage.   


Jagdkosten:                                        Maraljagd               - 4.000,- € + Trophäe Maral + Steinbock - 4.900,- € + Trophäen 

Zusätzlicher Jagd Tag für Jäger - 230,- €

Begleitperson: der bei der Jagd dabei ist         - 180,- €/Tag   Begleitperson: der nicht bei der Jagd dabei ist - 120,- €/Tag

Trophäenpreise:  
Maral:
 bis 11 kg - 3.000,- €;                                                      
11,1 - 12 kg - 3.700,- €
12,1 - 13 kg - 4.400,- € 
13,1 - 14 kg - 5.100,- € 
14,1 - 15 kg - 6.000,- € 
über 15,1kg - 7.500,- €  

Steinbock Troph. bei Maraljagd:
bis 120 cm - 2.600,- € über 120,01 cm - 3.500,- €

Steinbock Trophäe bei Kombijagd Maral+Steinbock: 
bis       110 cm - 1.500,- €
110,1 - 115 cm - 1.900,- €
115,1 - 120 cm - 2.300,- €
120,1 - 125 cm - 2.700,- €
125,1 - 130 cm - 3.100,- €
130,1 - 135 cm - 3.500,- €
135,1 - 140 cm - 4.000,- €
über  140,1 cm - 4.600,- €     Bemessung: das längste Horn

Zusätzliche Abschüsse:

Zweite Steinbock bis 120    cm - 2.600,- €  
                            über 120,1 cm - 3.500,- €;                                            

Sib. Rehbock egal wie Starck - 1.300,- €; Wolf - 300/800,- €                 
Schwarzwild:  Bache oder  Keiler bis 18 cm - 500,- € 
Keiler 18,1 - 21 cm -    800,- €
           21,1 - 24 cm - 1.200,- €
           über   24 cm - 1.400,- €    Bemessung: längste Waffe
                                                                                                                                                           
Jagdkosten:
Diese Leistungen werden von
Veranstalter
geleistet: Waffenein- ausfuhr,
alle Transfers
ab/bis Zielflughafen, Dolmetscher,
Unterbringung
mit Vollpension im Jagdgebiet,
Jagdführung,
Vorpräparation d. Trophäe, 
Veterinärbescheinigung,
Passierschein
für Grenzgebiete
. 
 
Extra Kosten:
 
Bearbeitungsgebühr - 150,- €, Flugkosten und               Übergepäck,<= bei Flug kann Ihnen
Reisebüro                   „Schneider“ behilflich sein, Leihwaffe wen                      benötigt wird  - 175,- € pro Tour,                                  Patronen - 8,- € St, Kasachischer Jagdschein                         (50,- €), alkoholische Getränke, Übernachtungen                      und Verpflegung außerhalb Jagdgebiet,                       Reiseversicherung, Zollabgaben,
Trinkgelder, CITES
für Wolf – 200,- €,                                  ev. Trophäen Versand  nach Europa.

Angeschweißt und nicht Gefunden:
wird bei Maral
– 3.000,- €,
Steinbock – 2.000,- €,
Rehbock
– 1.300,- €, Wolf – 800,- €,

Schwarzwild - 500,- €.